Hüftsport

Zunehmend mehr Menschen leiden unter Problemen in der Hüfte. Dies ist oft mit einer starken Einschränkung der Lebensqualität verbunden. Um trotzdem die Möglichkeit zu haben bis ins hohe Alter mobil zu bleiben empfiehlt sich die Teilnahme an einer Hüftsportgruppe. Diese hat zum Ziel, durch ein gesundheitsförderndes Trainingsprogramm eine Vergrößerung des Bewegungspotentials des Hüftgelenks, ein besseres Körpergefühl, mehr Sicherheit beim Gehen  und Schmerzminimierung zu erreichen. Damit werden die Hüftgelenke entlastet, die Leistungsfähigkeit bleibt erhalten, eine Hüft-OP wird hinausgezögert und die Lebensqualität nimmt zu.

Die Teilnehmer lernen sich entsprechend ihrer individuellen Situation zu verhalten und zu belasten, sich auch mit Endoprothese im Alltag ohne Angst zu bewegen und letztendlich sich wieder dosiert und gesundheitsfördernd sportlich zu betätigen.

Nicht nur das Hüftgelenk selbst wird isoliert betrachtet, sondern auch die angrenzenden Regionen wie Becken, Wirbelsäule, Knie und Fuß werden mit in die Übungen einbezogen. Bewegung, Beweglichkeit, Kraft, Koordination und die Integration in den Alltag stehen hierbei im Vordergrund.

Kursinhalt:

  • Das Hüftgelenk selbst, die angrenzenden anatomischen Regionen wie Becken und Wirbelsäule, sowie die gesamte untere Extremität sind Zielbereiche der Therapiestrategie. Schulung von Köperwahrnehmung und Bewegungsgefühl
  • Beweglichkeitsverbesserung des Hüftgelenkes
  • Kräftigung und Dehnung der hüftgelenksübergreifenden Muskulatur
  • Mobilisation und Stabilisation der hüftnahen Wirbelsäulenabschnitte

Dieser Kurs wird als Präventionsleistung von den meisten gesetzlichen Krankenkassen gefördert. Weitere Informationen hierzu finden Sie bei der Zentralen Prüfstelle für Prävention oder bei Ihrer Krankenkasse. 

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